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Autor: Lars Blume

Mitmachen bei der FriedensDekade 2025 – „Komm den Frieden wecken“

Warum Ihre Aktion zählt – gemeinsam Zeichen setzen

Seit 45 Jahren bringt die Ökumenische FriedensDekade Menschen zusammen, die sich für Gewaltfreiheit, Gerechtigkeit und Versöhnung einsetzen. Entstanden aus zwei friedensbewegten Strömungen in Ost und West – dem konziliaren Prozess der Kirchen in der DDR und der westdeutschen Initiative „Frieden schaffen ohne Waffen“ – wirkt sie heute als gemeinsamer Raum für Gebet, Aktion und politisches Nachdenken. Diese friedensbewegte Tradition ist ein lebendiges Erbe, das bis heute trägt. Und sie zeigt: Frieden beginnt dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen – in Kirchen, Schulen, Verwaltungen, Vereinen oder ganz persönlich.

Dezentrale Friedensarbeit – Ihr Beitrag macht den Unterschied

Die Ökumenische FriedensDekade lädt im November 2025 erneut dazu ein, gemeinsam kraftvolle Zeichen für Frieden, Gerechtigkeit und Verständigung zu setzen. Das Jahresmotto „Komm den Frieden wecken“ ist ein Weckruf inmitten globaler Krisen und ein starkes Hoffnungszeichen: Wir sind viele – in Deutschland, Österreich, der Schweiz und darüber hinaus–, die sich nicht der aktuellen Kriegsrhetorik beugen, sondern dem Frieden eine Stimme geben.

Ob in Kirchengemeinden, Schulen, Chören, Vereinen, Initiativen, Kommunen, Verwaltungen oder als Einzelpersonen – jede Aktion zählt. Jede Friedensgeste wirkt. Denn gemeinsam senden wir ein klares Signal an Politik und Gesellschaft: Wir wollen keine weitere Militarisierung, sondern den Aufbruch zu einer friedensfähigen Zukunft.

Ab Ende Juni veröffentlichen wir alle zwei Wochen spezifische Mitmach-Tipps:

23. Juni: Chöre und Musikgruppen

01. Juli: Kirchengemeinden

11. Juli: Schulen & Klassen

9. August: Vereine & Initiativen

23. August: Kommunen & öffentliche Verwaltungen

6. September: Einzelpersonen – kleine Zeichen mit großer Wirkung

Warum mitmachen? In einer Zeit, in der weltweit und auch in Europa Konflikte zunehmen, Politiker in Dauerstreit verfallen und viele Menschen sich ohnmächtig fühlen, ist die FriedensDekade ein Raum des Aufatmens. Sie gibt Mut, verbindet, stärkt das Miteinander und zeigt: Friedensarbeit beginnt im Kleinen – mit einem Gedanken, einem Gespräch, einem geschriebenen Wort, einer Geste vor Ort.

Viele kleine Friedenszeichen ergeben gemeinsam ein starkes Bild: Ein Licht im Fenster, ein Lied auf dem Marktplatz, eine Schulaktion, ein Friedensgebet in der Kirche, ein Banner am Gemeindehaus – diese Taten machen Hoffnung. Sie sind stärkende Wegmarken in einem schwierigen Jahr, wirken verbindend über gesellschaftliche Grenzen hinweg und zeigen: Wir bleiben dran.

Die FriedensDekade ist dezentral organisiert. Das bedeutet: Alle können ihre eigenen Ideen, Veranstaltungen oder Gebetsformate eigenständig umsetzen – ob klein oder groß, einmalig oder mehrtägig. Der Einstieg ist niedrigschwellig. Wer mitmacht, trägt dazu bei, Friedenszeichen vor Ort sichtbar zu machen.

Umfangreiches Material – einfach zugänglich

Ein umfangreiches Materialpaket unterstützt Sie:

Materialheft mit Andachten, Gottesdienstvorschlägen, Hintergrundtexten

Plakate mit Freifläche für eigene Hinweise

Postkarten, Aufkleber, Banner zum Motto

Impulse & Online-Texte für wöchentliche Nutzung

Liederblätter und Ideen für Friedenssingen oder Gebete

Alle Materialien stehen im Shop bereit: www.friedensdekade.de/shop

Materialien für Ihre Öffentlichkeitsarbeit finden Sie unter www.friedensdekade.de/download einen Textvorschlag für Ihren Gemeindebrief oder lokale Zeitung können sie hier herunterladen und auf Ihre Bedürfnisse und Formate anpassen.

Konkrete Inspiration – Aktionen aus den Vorjahren

Friedenslauf an der Goetheschule Einbeck (2024): Schülerinnen und Schüler liefen zugunsten des Vereins „Brot für die Welt“. Der Lauf wurde begleitet von Quiz und Verkauf selbstgebackener Kuchen, während die ganze Schulgemeinschaft mitwirkte.

Jugendgottesdienst in Hannover (2023): Eine Schule organisierte zusammen mit einem Chor einen Gottesdienst im Rahmen der Dekade für Jugendliche und Erwachsene

Chor- und Diskussionsabend in Halle (2023): Konzert, Andacht und Gespräch zur gewaltfreien Kommunikation luden zum Austausch ein

App „Peace&Pray“ (2024): Material für Gruppen und Gemeinden, unter anderem Audioimpulse und Friedenslieder via App

Ob große Schulaktion oder leises Gebet – jede Form bereichert das Gesamtbild.

Ihre Beteiligung – so einfach geht’s

  1. Idee finden – Was passt zu Ihrer Gruppe?

  2. Material nutzen – Alles steht online bereit oder gibt es im Shop.

  3. Aktion melden – Mail an kontakt@friedensdekade.de für unseren Aktionskalender (optional).

  4. Ihr Zeichen teilen – #friedensdekade2025 auf Social Media.

Die FriedensDekade 2025 bietet Raum für vielfältige, dezentrale Friedensaktionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz – von Schule über Gemeinde bis Verwaltung. Jede einzelne Aktion macht sichtbar, dass es Menschen gibt, die sich nicht mit Kriegsrhetorik abfinden. Viele kleine Zeichen werden zu einem starken Ruf nach Frieden – für Sie, für Gemeinden, für unsere Gesellschaft.

Jetzt mitmachen und Frieden wecken:
Material entdecken → www.friedensdekade.de/shop

In der Begegnung den Frieden wecken – Ein Impuls von Norina Welteke

Ein Impulstext zum Jahresmotto der Ökumenischen FriedensDekade in 2025

Komm den Frieden wecken.

Was bedeutet das in einem Land, das vom Konflikt gezeichnet ist?
Für Norina Welteke bedeutet es: zuhören, vergeben, lieben – auch wenn es schwer ist.
In ihrem Erfahrungsbericht von einer christlichen Studentenkonferenz in Israel zeigt sie eindrücklich, wie junge Menschen trotz aller Spannungen Räume für Versöhnung und Begegnung schaffen.

Ihre Arbeit vor Ort, ihre Forschung zu jungen arabischen Christ*innen und die Begegnungen auf der Konferenz machen deutlich:
Frieden beginnt im Kleinen – in Beziehungen, im Zuhören, im Aushalten von Ambivalenz.
Und im Vertrauen auf eine Liebe, die tiefer geht als politische Lager oder kulturelle Unterschiede.

In der Begegnung den Frieden wecken

Das Zelt ist gut gefüllt, die Bühne professionell ausgestattet. Gut 150 Studenten mit arabischem, jüdischem und internationalem Hintergrund stehen in den Plastikstuhlreihen und singen gemeinsam arabische, hebräische und englische Anbetungslieder. Ich bin bewegt von den tiefgründigen Liedtexten und angenehm überrascht von den schönen Melodien und neuen Rhythmen. Auch auf der Bühne sind alle drei Gruppen vertreten. Es wurde eine vollwertige Band zusammengestellt, am ersten Abend sogar mit Geige. Und so finde ich mich in die christliche Studentenkonferenz im Herzen Israels ein. In meinen Augen sieht genauso ein Teil dessen aus, wie Frieden geweckt werden kann: Inmitten eines seit Generationen andauernden, blutigen Konfliktes kommen junge Menschen zusammen, um das Verbindende zu suchen, und das ist der Glaube an den einen Gott, der Seinen eigenen Sohn gab, um uns Menschen Versöhnung zu stiften.

Jedes Jahr wird eine solche übergreifende Konferenz von FCSI (Fellowship of Christian Students in Israel), dem lokalen Ableger von IFES (International Fellowship of Evangelical Students), veranstaltet. Oder besser gesagt, FCSI bietet Rahmen und Unterstützung, organisiert und durchgeführt wird das Ganze überwiegend von den Studenten des Landes selbst. Ein ähnliches Event war gerade am Laufen, als der grausame Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 stattfand. Trotz des Krieges, der nachvollziehbar alle Gemüter erhitzt, wurde mir erzählt, dass auch im Jahr 2024 die Konferenz durchgeführt wurde. Und dieses Jahr bin ich das erste Mal selbst mit dabei gewesen.

Das Thema der diesjährigen Konferenz: Love Unveiled. Inmitten der anhaltend präsenten Spannungen und Spaltungen im Land haben wir uns tiefgehend damit auseinander gesetzt, was es praktisch bedeutet, dass wir einerseits von Gott bedingungslos geliebt sind, daraus andererseits die Verantwortung resultiert, unseren Nächsten zu lieben. Wie kann das in einem solchen Land aussehen? Wie kann die Nachricht des Evangeliums unsere Mitmenschen hier in Israel erreichen? Hauptsprecher der Konferenz war Michael Ots, Autor und Referent aus dem Vereinigten Königreich, der seit vielen Jahren zu Gesprächen rund um den christlichen Glauben insbesondere in den Universitäten einlädt.

Ein Gedanke, der bei mir hängengeblieben ist, dreht sich um Ärger und Vergebung. Denn Ärger kann eine Konsequenz von Liebe sein. Wenn mir etwas oder jemand wichtig ist und dieses Objekt wird beschädigt oder die Person wird verletzt, dann macht mich das sauer. Aufgrund meiner liebevollen Einstellung zu diesem Menschen oder der Sache empfinde ich Ärger im Falle negativer Einwirkung. Vergebung bedeutet nicht, dass der Schaden übersehen wird, um den Schädigenden anzunehmen, wie er ist. Stattdessen muss sich mit der Situation auseinandergesetzt werden. Der Akt des Vergebens drückt aus: Es ist nicht in Ordnung, was du gemacht hast, doch ich werde dich nicht dafür bezahlen lassen. Vergebung ist schmerzhaft und kostet.

Die Botschaft dieser Konferenz war eindeutig: Wir wecken den Frieden durch unsere Liebe zueinander. Und es wurde klar gemacht, dass es sich dabei nicht um eine Liebe handelt, die uns gut fühlen lässt und mich als das Objekt der mir zustehenden Liebe in den Mittelpunkt stellt. Liebe im Kontext des Krieges in und um Israel bedeutet, etwas zu finden, das uns stärker verbindet als all die Dinge, die uns trennen. Das ist Christi Liebe zu uns und unsere Liebe für Ihn als unseren Herrn. Das ist die Liebe des Retters, die in Seinem Tod und Seiner Auferstehung den Menschen mit dem Vater versöhnt hat, damit wir Zugang zur Versöhnung untereinander erhalten. Eine kostbare und teure Versöhnung. Diese Botschaft ist nicht neu, sie stammt aus genau dieser Region, in der ich momentan lebe und die so stark umkämpft ist. Doch sie fordert jeden Tag neu heraus.

Ich hatte mich im Vorhinein besonders darauf gefreut, meine neuen arabischen Freunde auf der Konferenz zu treffen, die ich zuvor für meine akademische Arbeit interviewt hatte. In meiner Forschung setze ich mich damit auseinander, welche Herausforderungen und Erfahrungen junge arabische Christen in Israel im Schatten des aktuellen Krieges erleben. Drei herausstechende Erkenntnisse möchte ich an dieser Stelle teilen.

Die Frage der Zugehörigkeit war für alle meine Interview-Partner ein zentrales und schwieriges Thema. Als winzige Minderheit in einem Konfliktland stellt sich die Suche nach Identität und Platz in der Welt ganz anders dar, als für Menschen wie mich, die ich behütet in Deutschland aufgewachsen bin. Zweitens nehmen alle diese Personen, die ich im Interview persönlich kennenlernen konnte, den Auftrag der Liebe und der Vergebung sehr ernst, was sie täglich vor Herausforderungen stellt. Sie wollen sich nicht zu extremen Positionen hinreißen lassen, wollen ihre Emotionen nicht dominieren lassen. Und das ist ein schwerer Auftrag für sie, der sie manchmal zur Verzweiflung bringt. Eine Freundin nahm mich auf der Konferenz beiseite und vertraute mir an, dass die Gemeinschaft an diesem Wochenende so fröhlich und freundlich aussieht, es für sie aber echt schwer sei, tatsächlich fröhlich zu sein. Das scheinbar unbeschwerte Beisammensein auf der Konferenz hatte bestimmt nicht nur für sie einen bitteren Beigeschmack.

Am letzten Tag der Konferenz brachte der Sprecher George Abdo, langjähriger Jugendleiter in der Local Baptist Church in Nazareth, die Botschaft des Wochenendes radikal auf den Punkt. Er zeigte ein Bild von einem gefallenen israelischen Soldaten, der Familie und Freunde hinterlässt. Dann blendete er das Bild eines jungen Mädchens aus Gaza ein, das nun kein Zuhause mehr hat. Er konfrontierte uns mit dem Verständnis, dass wir als Christen uns nicht aussuchen können, wen wir lieben und wen nicht. Unser Auftrag ist es, dass wir das Leid der unterschiedlichen Menschen unabhängig von Politik wahrnehmen.

Und das bringt mich zu meinem dritten Punkt bezüglich meiner Arbeit mit arabischen Christen: Einige von ihnen haben mir mitgeteilt, dass sie sich von den Christen in anderen Ländern nicht gesehen fühlen. Sie haben den Eindruck, dass die meisten Menschen, die sich für den Israelisch-Palästinensischen Konflikt interessieren, gar nicht von ihrer Existenz wissen. Sie fühlen sich unverstanden und häufig übergangen.

Eine schwerwiegende Lehre für mich aus meinen anderthalb Jahren in Israel zu Kriegszeiten ist, dass wir wieder neu lernen müssen, einander zuzuhören und uns gegenseitig als wertvolle Menschen wahrzunehmen. In meinem letzten Interview hat mir meine arabische Gesprächspartnerin gesagt, dass es sie gar nicht interessiert, woher ihre Freunde kommen, solange sie einen guten Charakter haben. Sie hat Freunde in der israelischen Armee und Freunde, die direkte Verbindungen zur Bevölkerung in Gaza haben. Aus Weisheit spricht sie nicht mit allen immer über Politik und aktuelle Entwicklungen. Doch der Krieg soll in ihren Augen nicht der Grund sein, dass ihre Freundschaften daran zugrunde gehen.

Den Frieden wecken bedeutet für mich Beziehungen bauen. Es bedeutet, dass ich meine Mitmenschen unterstützen möchte, ein sicheres Fundament in ihrem Leben zu finden, sodass sie in der Lage sind, andere Erfahrungen und Standpunkte wahrzunehmen, ohne sich davon persönlich angegriffen zu fühlen. Komm den Frieden wecken! Komm und nimm deine Möglichkeiten wahr, dich für Versöhnung einzusetzen. Wenn du Stabilität in deinem Leben gefunden hast, so hilf deinen Mitmenschen dies auch zu tun.

Zur Autorin

Norina Welteke ist 25 Jahre alt und lebt seit September 2023 in Jerusalem. Dort studiert sie nicht nur leidenschaftlich an der Hebräischen Universität Konfliktforschung, ihr gesamter Alltag in Israel ist ein einziges Studienfeld gefüllt mit außergewöhnlichen Abenteuern und besonderen Beziehungen, die ihr Verständnis von Krieg und Frieden immer wieder herausfordern. Sie arbeitet als Referentin im politischen Büro der Evangelischen Allianz in Deutschland, in dessen Rahmen sie ab September 2025 gemeinsam mit ihrer Kollegin Amelie Rick zum zweiten Mal eine online-Schreibwerkstatt zum Thema Frieden anbieten wird.


Wenn du diesen Weg mitgehen willst – im Gebet, im Schreiben, im Austausch – dann bist du herzlich eingeladen zur Online-Schreibwerkstatt „Frieden – Schreiben gegen die Ohnmacht und für das Miteinander“,
die Norina Welteke gemeinsam mit Amelie Rick im Herbst/Winter 2025 anbietet. Alle Infos findest du unter diesem Beitrag oder per Mail an norina.welteke@ead.de

Folge uns auf Instagram für weitere Impulse, Zitate & Aktionen rund um das Motto „Komm den Frieden wecken“. Unterstützende Materialien, Postkarten & Anregungen findest du außerdem in unserem Online-Shop.

Frieden im Dialog: Neue Stimmen, gelebte Spiritualität

Ein Gespräch mit Miriam Meyer und Lars Blume über junge Perspektiven, lokale Begegnungsorte und die Verbindung von Spiritualität und Friedensarbeit.

Frieden im Dialog: Perspektiven für ein gemeinschaftliches Engagement

In unserer Serie „Frieden im Dialog“ möchten wir die Menschen und Ideen hinter der ökumenischen FriedensDekade sichtbar machen. In regelmäßigen Gesprächen kommen Personen aus dem Gesprächsforum, Redaktionskreis oder anderen Netzwerken zu Wort, teilen ihre Perspektiven und geben Einblicke in die Arbeit, die die FriedensDekade so lebendig macht. Ob persönliche Geschichten, Visionen oder die Auseinandersetzung mit dem Wandel in der Friedensarbeit – dieser Dialog lädt ein, gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie Frieden gestaltet werden kann.

Heute im Gespräch: Miriam Meyer, Vertreterin des europäischen Netzwerkes „Church and Peace“, und dem neuesten Mitgliede des Gesprächsforums der FriedensDekade. Miriam ist schöpferisch bei der REFO Moabit tätig, wo sie lokale Friedensarbeit mit spirituellen Impulsen verbindet. Sie trifft auf Lars Blume, der die Öffentlichkeitsarbeit der ökumenischen FriedensDekade gestaltet. Gemeinsam sprechen sie über die Kraft junger Stimmen, die Verbindung von Glauben und Aktion und wie das Motto „Komm den Frieden wecken“ 2025 in Europa und darüber hinaus lebendig werden kann.

Neue Perspektiven durch junge Stimmen

Lars: Miriam, als eines der jüngsten Mitglieder unseres Gesprächsforums und Vertreterin von „Church and Peace“ bringst du frische Perspektiven in die FriedensDekade. Was möchtest du aus deiner Arbeit bei der REFO Moabit und „Church and Peace“ einbringen?

Miriam: Ich bin Teil des Konvents der REFO Moabit, einer Gemeinschaft von rund 60 Personen in Berlin, die Mitglied im Netzwerk „Church and Peace“ ist. Wir gestalten den REFO Campus – bestehend aus Kirchgebäude, Kita, Wohnhäusern und Gemeinschaftsflächen – als offenen, lebendigen Ort für bis zu 600 Menschen, die täglich ein und aus gehen. Seit 2011 haben wir die einst leerstehende Reformationskirche zu einem vielfältigen Begegnungsort entwickelt, an dem Menschen aus Kunst, Bildung, Politik und Spiritualität zusammenwirken – darunter auch das Netzwerk Inklusiver Islam, ein Theater, die Cantorei und soziale Einrichtungen. Unsere Arbeit ist getragen von der Vision einer Kirche, die nachhaltig Beziehung lebt und zu einem friedlichen gesellschaftstransformierenden Miteinander beiträgt. In einem Projekt von „Church and Peace“ bin ich dort schöpferisch tätig, und diese Erfahrungen möchte ich in die FriedensDekade einbringen, ebenso wie den Austausch und die Begegnungen aus „Church and Peace“, wo wir europaweit voneinander lernen und um Themen ringen.

Lars: Das klingt nach einem echten Mikrokosmos für Frieden! Die FriedensDekade lebt von solchen Orten, wo Menschen zusammenkommen. Du hast gesagt, dass „Church and Peace“ auch junge Menschen begeistert. Wie gelingt euch das?

Miriam: Bei „Church and Peace“ kommen Menschen aus Europa und darüber hinaus zusammen, die sich nach Frieden, Gerechtigkeit und Gemeinschaft sehnen – Menschen jeden Alters. Es gibt viel Expertise und Erfahrungen, die geteilt werden, was das Netzwerk für jüngere Menschen so interessant macht. Ich selbst bin mit 33 Jahren eine der jüngeren Personen und finde es faszinierend, wie Menschen in Deutschland und Ländern wie Kroatien oder Serbien gewaltfreien Widerstand leisten und sich für eine friedliche Gesellschaft einsetzen. Das ermutigt mich sehr. Ich erlebe ein Netzwerk, in dem Fragen offen gestellt werden können, wo Menschen sich untereinander wahrnehmen und wertschätzen – egal wie jung oder alt, erfahren oder unerfahren sie sind. Durch Konferenzen und Austauschformate schaffen wir Räume, in denen Menschen Vertrauen, Spiritualität und Widerstand lernen können – auf Augenhöhe.

Miriam: Lars, du bist in der Öffentlichkeitsarbeit der FriedensDekade aktiv. Wie schafft ihr es, junge Menschen einzubinden, und was siehst du als die größte Stärke der FriedensDekade, um neue Stimmen zu fördern?

Lars: Die FriedensDekade lebt von ihrer offenen Struktur: Jede Person kann sie mit eigenen Inhalten füllen, sei es durch Friedensgebete, Kunstprojekte oder Diskussionen in Schulen. Unsere Materialien sprechen Gemeinden, Schulen, Universitäten und zivilgesellschaftliche Gruppen an, um Frieden lokal zu verankern. Für junge Menschen versuchen wir Räume zu schaffen in denen gelebtes Friedensarbeit wie deine aus der REFO Moabit gehört werden. Formate wie der Kirchentag 2025 in Hannover oder unsere peace-and-pray-App helfen uns, junge Stimmen zu erreichen und zu inspirieren. Die größte Stärke ist, dass wir Menschen ermutigen, nicht in Ohnmacht zu verharren, sondern aktiv zu werden – mit Hoffnung und Entschlossenheit. Dafür biete die ökumenische FriedensDekade in den 10 Tagen im November den Raum und die Materialien.

Verbindung von Spiritualität und Aktion

Lars: Du hast betont, wie wichtig die geistliche Verankerung für die Friedensarbeit ist. Warum ist das für dich so unverzichtbar?

Miriam: Als Christen und christliche Gemeinschaften sind wir beauftragt, Frieden zu stiften und kreativ an Gottes Schöpfungshandeln mitzuwirken. Eine veränderte, gerechte und friedliche Welt braucht die Transformation der Herzen und Systeme. Ich glaube, dass die Transformation der Herzen im Gebet und in der Beheimatung in Gott beginnt. Im Glauben und im Gebet wird mir die Verbundenheit mit Gott und meinen Mitmenschen bewusst. Meine Hoffnung auf ein transzendentes Mehr – auf etwas, das über diese Welt hinausreicht – wird gestärkt. Die Mystik weist auf die Verbundenheit allen Seins hin, und das verstehe ich als Grundlage des gewaltfreien Zusammenlebens, dem Ziel der Friedensarbeit.

Miriam: Lars, du hast oft von der Verbindung zwischen Spiritualität und gelebtem Glauben gesprochen, besonders in Bezug auf die Natur. Wie siehst du die Rolle von Spiritualität in der FriedensDekade, und wie spielt die Verbindung zu „Mutter Erde“ dabei eine Rolle?

Lars: Spiritualität ist für mich zentral, weil sie uns erdet und Hoffnung gibt. Frieden ist kein statischer Zustand, sondern ein aktiver Prozess, der im Kleinen beginnt – in unserem Umgang miteinander und mit der Schöpfung. Die Verbindung zu „Mutter Erde“ erinnert uns daran, dass Frieden auch Verantwortung für die Schöpfung bedeutet. Das Motto „Komm den Frieden wecken“ für 2025 ist ein Aufruf, wachsam zu sein, nicht nur für gesellschaftliche Konflikte, sondern auch für unsere Umwelt. Aktionen wie der Friedenslauf oder unsere Schreibwerkstatt zeigen, wie wir durch gemeinsames Handeln die Schöpfung ehren und neue Wege zu Gott finden können. Für mich persönlich ist die Natur ein Ort, an dem ich die Verbundenheit mit allem Leben spüre, was die Friedensarbeit stärkt.

Lars: Wie setzt ihr diese Verbindung bei der REFO Moabit oder „Church and Peace“ um? Gibt es konkrete Projekte, die Spiritualität und Aktion verbinden?

Miriam: Bei der REFO verbinden wir Spiritualität und Aktion durch Gottesdienste, die politische Themen aufgreifen, oder Veranstaltungen, die Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenbringen. Bei „Church and Peace“ schaffen wir in der PEACEBUILDING-Reihe Räume, wo spirituelle Impulse wie Gebete mit Workshops zu gewaltfreier Kommunikation oder Konflikttransformation kombiniert werden. Das ermöglicht es, Frieden praktisch zu erleben. Ich könnte mir vorstellen, solche Projekte oder Geschichten von Aktivistinnen und Aktivisten aus unserem Netzwerk während der FriedensDekade vorzustellen.

Lars: Das ist ein großartiges Angebot, Miriam! Die Idee, Projekte und Geschichten aus der PEACEBUILDING-Reihe oder von Aktivistinnen und Aktivisten von „Church and Peace“ in die FriedensDekade einzubringen, passt perfekt zu unserem Ziel, konkrete Beispiele gewaltfreier Arbeit sichtbar zu machen. Wir könnten solche Geschichten in unseren Materialien, auf friedensdekade.de oder beim Kirchentag 2027 in Düsseldorf teilen. Lass uns das unbedingt weiterverfolgen, um die FriedensDekade 2025 mit diesen Impulsen zu bereichern!

 

Frieden über Grenzen hinweg

Lars: Das Motto „Komm den Frieden wecken“ ruft 2025 dazu auf, aktiv zu werden. Du hast gesagt, dass „Church and Peace“ dabei helfen könnte, es international zu verbreiten. Wie genau?

Miriam: Das Motto ist eine Einladung an uns und andere, und es ist aktuell, weil viele Menschen in Europa und darüber hinaus sich mit Krieg und Frieden beschäftigen. Ein wichtiger Schritt wäre, das Motto und die Materialien der FriedensDekade in unseren Netzwerken zu streuen, die über den DACH-Raum hinausgehen – dafür wären Materialien in anderen Sprachen hilfreich. Wir könnten Kooperationen mit Kirchen, Gemeinden oder zivilgesellschaftlichen Bewegungen wie Seebrücke oder Fridays for Future eingehen, etwa für Veranstaltungen oder längerfristige Netzwerkarbeit. „Church and Peace“ hat Kontakte in ganz Europa, von Großbritannien bis Serbien. Das Motto und die Grafik der FriedensDekade sind hervorragend geeignet, um Menschen zu motivieren, sich mit Frieden und Gerechtigkeit zu befassen.

Miriam: Lars, wie plant die FriedensDekade, das Motto 2025 zu verbreiten, und welche Rolle spielen Netzwerke wie „Church and Peace“ dabei?

Lars: Das Motto „Komm den Frieden wecken“ ist für 2025 ein Aufruf, der Menschen anspricht, weil Krisen und Polarisierung global sind. Unser Fokus liegt zunächst auf dem deutschsprachigen Raum, wo wir die FriedensDekade überall sichtbar machen wollen – bisher ist unsere Präsenz nicht überall gleich stark. Dieses Jahr suchen wir gezielt nach internationalen Projekten und Partnern, und „Church and Peace“ könnte hier ein wichtiger Partner werden. Wir planen mit Netzwerken wie Church and Peace die internationale Perspektive mit der nationalen zu Verbinden und in den Austausch zu gehen. Der Kirchentag 2025 in Hannover war da bereits eine Plattform wo wir internationale Gäste und Perspektiven aufnehmen und einbinden konnten. Nach 2025 wird ein neues Motto folgen, aber dieses Jahr wollen wir „Komm den Frieden wecken“ so weit wie möglich tragen.

Lars: Du hast die kleinen Erfolge der gewaltfreien Arbeit erwähnt, die sichtbarer werden sollten. Kannst du ein Beispiel nennen, das dich inspiriert?

Miriam: Gewaltfreie Arbeit beginnt im Kleinen – im Aufeinanderzugehen, in Dialogen und Begegnungen. Neal Blough, der für „Church and Peace“ an der Konsultation zu gerechtem Frieden in Warschau teilgenommen hat, schrieb im Rundbrief: „Allein die Tatsache, dass sich Kirchen mit ihren unterschiedlichen Traditionen und Ansichten zur Frage des Krieges treffen und ernsthaft und mit gegenseitigem Respekt an die Sache herangehen, ist sehr wichtig – etwas, das ich als Zeichen der Hoffnung sehe.“ Solche Begegnungen, aber auch Demonstrationen, Predigten oder Konferenzen, die sich gewaltfrei mit Frieden und Gerechtigkeit auseinandersetzen, machen Hoffnung und sollten gefeiert werden.

Lars: Absolut, das sind starke Hoffnungszeichen! Zum Abschluss: Was ist dein Wunsch für die FriedensDekade 2025?

Miriam: Mein Wunsch ist, dass wir die vielen kleinen Erfolge gewaltfreier Arbeit sichtbar machen – sei es die Arbeit der REFO Moabit oder die Dialoge bei „Church and Peace“. Jede Begegnung, jede Aktion zählt. Ich wünsche mir, dass Menschen durch das Motto „Komm den Frieden wecken“ inspiriert werden, ihren eigenen Beitrag zu leisten – in ihrer Gemeinde, ihrem Umfeld oder im Netzwerk.

Lars: Das ist ein wunderbarer Aufruf! Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass „Komm den Frieden wecken“ 2025 nicht nur ein Motto bleibt, sondern eine Bewegung wird.

Zum Weiterlesen und Mitgestalten

  • Materialien der FriedensDekade: Entdecken Sie unsere Angebote im Online-Shop.
  • Church and Peace: Erfahren Sie mehr über das Netzwerk und die PEACEBUILDING-Reihe auf church-and-peace.org.
  • Teilen Sie Ihre Geschichten: Senden Sie Ihre Aktionen oder Pläne für 2025 an kontakt@friedensdekade.de.
  • Folgen Sie uns: Bleiben Sie über unseren Instagram-Account auf dem Laufenden.
  • Unterstützen Sie uns: Jede Spende hilft, die Friedensarbeit zu stärken.

Jede Begegnung, jede Aktion, jede Stimme zählt – lassen Sie uns gemeinsam den Frieden wecken!

Frieden – Schreiben gegen die Ohnmacht und für das Miteinander

Eine Online-Schreibwerkstatt von der Evangelischen Allianz Deutschland mit Amelie Rick und Norina Welteke

Frieden – ein gefühlt hohles Wort, wenn wir um uns blicken. Wo ist der Frieden in
dieser Welt? Konflikte brechen auf, dauern an, fordern unzählige Menschenleben. Wo ist Frieden in diesem Land? Politiker streiten unablässig, werden von den Medien bloßgestellt, Unmut wartet an jeder Straßenecke. Wo ist Frieden in meinem Leben? Nachrichten stürmen auf mich ein, meine Worte werden als verletzend wahrgenommen, meine Identität wird infrage gestellt. Wie sollen wir mit all dem umgehen, was unseren äußeren und inneren Frieden ins Wanken bringt?

Mit der kreativen Schreibwerkstatt „Frieden – Schreiben gegen die Ohnmacht und für das Miteinander“ bietet die Evangelische Allianz in Deutschland e. V. in Zusammenarbeit mit der Schreibpädagogin Amelie Rick im zweiten Durchlauf die Möglichkeit, sich schreibend mit dem Frieden auseinanderzusetzen und miteinander und mit Gott ins Gespräch zu gehen. Gemeinsam begeben sich Norina Weltke (Mitglied des Gesprächsforums der ökumenischen FriedensDekade) und Amelie Rick gemeinsam mit den Teilnehmenden auf die Suche nach verschiedenen Aspekten des Friedens aus wissenschaftlicher und biblischer Sicht.

Mehr Informationen und Anmeldung unter norina.welteke@ead.de

FriedensDekade 2025: „Komm den Frieden wecken“

Friedensarbeit beginnt oft im Kleinen – manchmal mit einem Gedanken, einem Gespräch, einem geschriebenen Wort.
Diese Schreibwerkstatt möchte Ohnmacht verwandeln: in Ausdruck, Begegnung und Hoffnung.


Die FriedensDekade 2025 lädt unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ dazu ein, solche Räume zu schaffen – auf Papier, in Herzen, im Miteinander.

Entdecken Sie weitere Aktionen, Impulse und Materialien im Shop der FriedensDekade und auf Instagram.


Teilen Sie Ihre Gedanken, Ihre Zeichen des Friedens – wir freuen uns auf Ihre Stimme.

Kirchen gegen Atomwaffen: Deutliches Nein zu nuklearer Abschreckung beim Aktionstag in Büchel

Am Fliegerhorst Büchel haben Kirchen und Friedensinitiativen beim 8. Kirchlichen Aktionstag erneut ein starkes Zeichen gegen Atomwaffen gesetzt. Rund 120 Menschen kamen am 18. Mai zusammen, um gemeinsam zu beten, zu singen und für eine atomwaffenfreie Welt einzustehen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der ökumenischen Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“.

Dieser Ort ist bedrohlich – weil es ihn gibt“

Die Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche der Pfalz, Dorothee Wüst, stellte in ihrer Rede klar: „Dieser Ort ist bedrohlich. Weil es ihn gibt. Und weil die Waffen, die hier lagern, real sind. Sie dienen dazu, Böses mit Bösem zu überwinden. Und das lässt sich nicht schönreden, sondern erfordert Klartext.“ Die Option totaler Vernichtung, die von diesem Ort ausgehe, sei erschütternd, besonders in einer Zeit, in der sich „die Gewaltspirale weltweit mit unglaublicher Geschwindigkeit weiterdreht“.

Auch der Weihbischof des Bistums Speyer, Otto Georgens, stellte sich gegen die nukleare Aufrüstung: „Wir erleben gerade, wie intensiv die Debatte um einen europäischen atomaren Schutzschirm geführt wird. Dies zeigt uns, welche große Relevanz dieses Thema hat. Wir als Kirchen sollten uns aktiv in diesen Diskurs einbringen.“ Die Welt müsse aus dem Konzept der nuklearen Abschreckung aussteigen.

Atomwaffen widersprechen christlichen Werten

In ihren Reden machten die kirchlichen Vertreterinnen und Vertreter deutlich, dass Atomwaffen mit christlichen Werten unvereinbar sind. „Ich kann Waffen grundsätzlich und unter allen Umständen ablehnen oder sie als das kleinere Übel, als Mittel zum Lebenszweck zähneknirschend akzeptieren – Atomwaffen stehen auf einem anderen Blatt“, so Kirchenpräsidentin Wüst. „Atomare Abschreckung kann und darf nicht Teil militärischer Strategien und politischer Winkelzüge sein.“

Weihbischof Georgens betonte zugleich die Ambivalenz und die Herausforderung echter Friedensarbeit: „Gelingende Versöhnung kann weder gemacht noch eingefordert werden, sie ist ein Geschenk, dem ein sehr langer Prozess der schmerzhaften Begegnung vorausgeht.“ Die „vorrangige Option für die Gewaltfreiheit“ schließe nicht aus, dass Gewalt in Ausnahmefällen legitim sein könne – auch wenn sie im Dienst des Friedens stehe.

Ökumenische Stimmen der Friedensbewegung

Neben den beiden Kirchenvertretern sprachen auch Simon Boedeker (Ohne Rüstung Leben), Martin Singe (Protestbündnis Nörvenich) und Dr. Eberhard Müller (EAK Württemberg). Boedeker betonte: „Das nukleare Tabu wird von vielen angetastet. Dem müssen wir weiter klar und deutlich widersprechen. Denn Sicherheit wird es nur ohne und nicht mit Atomwaffen geben.“

Singe kritisierte, dass Bundeswehrpiloten weiterhin den Einsatz von Atomwaffen trainieren – trotz völkerrechtlicher Bedenken. „Wir müssen nicht kriegstüchtig, sondern friedensfähig werden.“ Eberhard Müller verwies auf den „Christlichen Friedensruf“ beim Kirchentag in Hannover, in dem die Forderung nach atomarer Abrüstung deutlich bekräftigt wurde.

Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“ plant neue Wege

Der Aktionstag wurde seit 2018 jährlich organisiert und fand in diesem Jahr zum letzten Mal in dieser Form statt. Die Projektgruppe plant jedoch, das kirchliche Engagement gegen Atomwaffen in anderer Form fortzusetzen. Ein Treffen zur weiteren Planung ist im Juli angesetzt.

Weitere Informationen unter: www.kirchengegenatomwaffen.wordpress.com

FriedensDekade 2025: „Komm den Frieden wecken“

Unabhängig vom Aktionstag in Büchel lädt die Ökumenische FriedensDekade im November 2025 dazu ein, das Friedensengagement weiterzutragen. Unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ bietet sie Materialien, Gebete und Impulse für Gottesdienste, Schulen, Gruppen und Gemeinden an.

Jetzt informieren und mitmachen: www.friedensdekade.de

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