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Autor: Thomas Oelerich

Krieg ist ein Versagen der Politik (von Jan Gildemeister, Bonn)

ZUSAMMEN für ein HALT der Eskalation

von Jan Gildemeister

Der Angriffskrieg Russlands ist ein durch nichts zu rechtfertigendes Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der russische Präsident Putin und die anderen, die ihn zu verantworten haben, gehören vor den internationalen Gerichtshof der Vereinten Nationen.

Auch wenn es angesichts der schrecklichen Bilder aus der Ukraine schwerfällt, braucht es eine Analyse der Gründe, die zu dem Krieg geführt haben, der Suche nach Wegen, wie er unter Einbezug der russischen Regierung beendet werden kann und einer nüchternen Diskussion über die Konsequenzen, die für die Politik Deutschlands, der EU und der NATO zu ziehen sind – also Vernunft, die nicht von Wut, Ohnmacht und Trauer gesteuert wird.

Dieser Krieg fiel nicht vom Himmel, sondern hatte einen langen Vorlauf. Seit 1990 gab es eine Vielzahl von Entscheidungen auf Seiten der NATO und Russlands, die Vertrauen vermindert, Abrüstungsinitiativen verhindert und Gewalt befördert haben. Beide Seiten haben zu einer Eskalation der Krise beigetragen, die letztlich zu dem unentschuldbaren Angriffsbefehl führten. Inwiefern hätten wir ZUSAMMEN mit anderen früher und lauter HALT zu dieser Eskalationsspirale rufen können?

Der bewaffnete und gewaltfreie Widerstand der Ukraine bremst den russischen Vormarsch offensichtlich aus. Sanktionen mögen – bei allen ihren unerwünschten Wirkungen – dazu beitragen, dass die russische Regierung überdenkt, inwieweit sie ihre imperialistische Politik fortsetzt. Ein Waffenstillstand wird letztlich aber nur durch Verhandlungen erreicht, bei dem von Seiten der Ukraine bittere Kompromisse eingegangen werden müssen. Wie können wir dazu beitragen, dass trotz aller Verbrechen der russischen Armee der Weg zu erfolgreichen Verhandlungen möglich bleibt?

Es zeichnet sich ab, dass die NATO weiter den Weg einer Eskalation im Verhältnis zu Russland fortsetzt: Hochrüstung, verstärkte militärische Präsenz an der Grenze, atomare Abschreckung und Beförderung des Feindbildes. Auch die EU setzt auf militärische Stärke, die deutsche Regierung befördert dies in beiden Bündnissen. So berechtigt die Angst vor weiteren Interventionen Russlands ist, so stellt sich zugleich die Frage, wie wir aus der Spirale der Gewalteskalation mit der realen Gefahr eines Atomkrieges auf einen anderen Weg kommen: hin zu neuem Vertrauen, zur Abrüstung und einer neuen Friedensordnung zusammen und nicht gegen Russland. Wie können wir als Kirchen und Zivilgesellschaft dazu beitragen, dass Brücken der Verständigung bleiben und wir nicht in einem neuen Kalten Krieg landen? ZUSAMMENHALT darf sich nicht auf die EU beschränken, sondern wir brauchen durch eine Stärkung der OSZE und des Europarates, durch grenzüberschreitenden Austausch und gemeinsame Aktivitäten für mehr Klimagerechtigkeit und Wohlstand für alle eine neue Basis für ganz Europa. Was können wir zu einer Neubesinnung beitragen, dass Frieden sich nur ohne Waffen schaffen lässt?

Noch ein Abschlusskommentar: Aktuell stehen in Deutschland wichtige Weichenstellungen an, die wesentlichen Einfluss darauf haben, wie wir in Zukunft leben: Wieviel wird für Klimaschutz ausgegeben? Wieviel für das Sozial- und Gesundheitssystem? Wie können und sollen sich Demokratien in Deutschland und Europa verteidigen und was benötigen sie hierfür? Es besteht die große Gefahr, die die Entscheidungen beispielsweise zur Aufrüstung der Bundeswehr vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges ohne breite gesellschaftliche Debatte getroffen und selbst im Bundestag unzureichend diskutiert werden. Dazu sind sie aber viel zu wichtig. Wie können wir dies zusammen mit anderen verhindern?

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Jan Gildemeister ist Vorsitzender des Ökumenischen FriedensDekade e. V. und Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) mit Sitz in Bonn

 

Grafisches Jahresmotiv für 2022 steht fest

Motiv der Ökumenischen FriedensDekade für 2022 ausgewählt

Bonn, 14.02.2022. „ZUSAMMEN:HALT“ lautet das Motto der Ökumenischen FriedensDekade im Jahr 2022. Die Jury des ausgeschriebenen Wettbewerbs zur grafischen Gestaltung des zentralen Plakatmotivs entschied sich Anfang Februar für den Entwurf der Berliner Illustratorin Katherine Feldmann. Ihr Motiv wird damit zur zentralen Erkennungsmarke der FriedensDekade vom 6. bis 16. November 2022.

Aus den fast 50 eingereichten Entwürfen entschied sich die Jury für den Entwurf von Katherine Feldmann aus Berlin.  Ihr eingereichter Vorschlag zeigt eine Gruppe von Menschen, die durch leichte Verfremdung in ihrer Vielschichtigkeit und Unterschiedlichkeit gekennzeichnet sind. Kernbotschaft des Bildes: Wir sind aufgefordert, in unserer Vielfalt – egal welchen Glaubens wir sind oder welche Hautfarbe wir haben – gemeinsam für eine friedliche Welt und gegen Ausgrenzungen zum Beispiel aufgrund von Rassismus einzutreten.

Für die Jury wurde dadurch das mit dem Jahresmotto „ZUSAMMEN:HALT“ verbundene Anliegen, trotz aller gegensätzlicher Überzeugungen am gemeinsamen Anliegen des Friedens mitzuwirken, in besonderer Weise zum Ausdruck gebracht. „Mit dem diesjährigen Plakatentwurf verbindet sich zudem unsere Hoffnung, auch die jüngere Generation anzusprechen und für die Anliegen der FriedensDekade zu gewinnen“, begründet Jan Gildemeister, Vorsitzender des  Ökumenischen FriedensDekade e. V. und Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), die Entscheidung der Jury.

Den 2. Platz belegte Werner Krauß, Maler und Grafik-Designer aus Gießen, gefolgt von dem Entwurf der Designerin Johanna Lick aus Hamburg auf Platz 3. Auch diese beiden Entwürfe werden in einem Postkartenset im umfangreichen Materialangebot zur diesjährigen FriedensDekade veröffentlicht. Der Plakatwettbewerb ist mit einem Preisgeld von insgesamt 1.750 Euro ausgestattet.

Mit dem Motto „ZUSAMMEN:HALT“ wollen die Trägerorganisationen der Ökumenischen FriedensDekade deutlich machen, dass die ganze Menschheit dringend Zusammenhalt braucht, damit sie überleben kann. Zugleich aber bräuchte es Protest, gewaltfreien Widerstand und politische Lobbyarbeit überall dort, wo soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung mit Füßen getreten werden. Beides, Zusammenhalt und der politische Streit, sind Kernanliegen der Ökumenischen FriedensDekade, um ein Leben für alle nachhaltig zu gestalten.

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Das neue Jahresmotiv kann im Internet (www.friedensdekade.de) in druckfähiger Qualität heruntergeladen werden.

Oder Sie fordern eine druckfähige Vorlage  als jpg- oder pdf-Datei an unter: thomas.oelerich@friedensdekade.de.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Jan Gildemeister (AGDF), 0228/24 999 -13, E-Mail: jan.gildemeister@friedensdekade.de

Thomas Oelerich, Tel. 0173/81 58 627, E-Mail: thomas.oelerich@friedensdekade.de

Tägliche Friedensgebete für Ökumenische FriedensDekade vom 6.-16. November 2022 erarbeitet

Im Rahmen einer Schreibwerkstatt haben elf Autorinnen und Autoren Friedensgebete für die jährlich bundesweit stattfindende „Ökumenische FriedensDekade“ erarbeitet. Die Texte und Gebete orientieren sich an Bibelstellen zum diesjährigen Motto der FriedensDekade ZUSAMMEN:HALT und wurden vom 28.-30. Januar im ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Donndorf in Roßleben-Wiehe/ Thüringen verfasst. Die so entstandenen „Täglichen Friedensgebete“ finden Eingang in die Materialien der FriedensDekade, die vom 6.-16. November 2022 von Friedensgruppen und Gemeinden in Deutschland durchgeführt wird. Unterstützt wurde die Schreibwerkstatt von:

  • Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland
  • Evangelischer Oberkirchenrat Stuttgart, Referat Ökumene, Mission, Entwicklung

Seit über 40 Jahren engagiert sich die Ökumenische FriedensDekade für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung und leistet einen Beitrag zur Vertiefung des christlichen Friedenszeugnisses und zur friedenspolitischen Willensbildung in Kirchen, Gemeinden und Gesellschaft. Infos unter: www.friedensdekade.de

Text: Dr. Judith Dirk

Fotos: Helfried Maas / Wiehe

„ZUSAMMEN:HALT“ (von Jan Gildemeister, Bonn)

Zusammenhalt fördern ‚Halt‘ rufen bei den Ursachen von Unfrieden

Das Motto der Ökumenischen FriedensDekade 2022 „ZUSAMMEN:HALT“ verbindet verschiedene politische Frage- bzw. Aufgabenstellungen. Während wir eine verstärkte Fragmentierung unserer Gesellschaft, aber auch der Weltgemeinschaft erleben, nehmen die zu bewältigenden Probleme auf nationaler wie internationaler Ebene zu. Um die zentralen Herausforderungen, die weltweite soziale Ungerechtigkeit, die zahlreichen gewalttätig ausgetragener Konflikte und die Zerstörung der Schöpfung bewältigen zu können, braucht es zum einen Zusammenhalt, ein allgemeines Problembewusstsein und ein solidarisches Handeln. Und es braucht ein unüberhörbares „HALT!“. Denn es ist notwendig, bestehende strukturelle Ungerechtigkeiten zu beenden, das maßlose internationale Aufrüsten zu unterbinden und der Umweltzerstörung Einhalt zu gebieten.

 Gesellschaftlichen Zusammenhalt durch konstruktive Konfliktbearbeitung fördern

Für ein friedliches Zusammenleben braucht es Zusammenhalt. Konflikte können zum Spaltpilz werden, vor allem, wenn sie von Populist*innen und Rechtsradikalen angeheizt werden, um die Demokratie auszuhöhlen. In Deutschland gibt es verschiedene Konfliktlinien. Strittig ist der richtige Umgang mit Geflüchteten und Migrant*innen, der Umgang mit aufgrund von Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder anderer Merkmale diskriminierten Gruppen. Damit verbunden geht es auch um die Macht „weißer älterer Männer“, um Ausgrenzung bzw. Inklusion und Partizipation. Andere Konflikte betreffen den Umweltschutz und den Umgang mit der Klimakrise: Wo dürfen Windräder stehen, werden Strom- oder Bahntrassen gebaut? Sind wir im „globalen Norden“ bereit, unseren Ressourcenverbrauch und unseren CO2-Ausstoß massiv zu reduzieren, mit den damit verbundenen Konsequenzen für Gesellschaft, Wirtschaft und jede*n Einzelne*n von uns? Und schließlich hat die COVID-19-Pandemie nicht nur bestehende soziale Defizite stärker ins Bewusstsein gebracht, sondern auch die Fragmentierung unserer Gesellschaft befördert.
Konflikte (und deren Ursachen) zu ignorieren oder zu verschleiern führt zumeist dazu, dass sie früher oder später eskalieren – eine Erfahrung, die wir auch im Alltag machen. Darum ist es wichtig, einen konstruktiven Umgang mit Konflikten zu finden, sie gemeinsam zu bearbeiten und zu transformieren. Während es „im Kleinen“ bereits etablierte Instrumente gibt – beispielsweise bei der außergerichtlichen Mediation oder durch Streitschlichter*innen-Programme in Schulen –, kommen bei gesellschaftlichen oder internationalen Konflikten etablierte Strukturen und demokratische Institutionen an ihre Grenzen und es fehlen vielfach geeignete Programme oder die Anerkennung und finanzielle Förderung vorhandener Instrumente.
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) setzt sich mit Mitgliedern und befreundeten Organisationen und in der Ökumenischen FriedensDekade (ÖFD) dafür ein, dass zivile Instrumente der Konfliktbearbeitung auch im Inland ein eigenständiges und besser gefördertes Arbeitsfeld werden. Basierend auf erfolgreichen Projekten beispielsweise in der Kommunalen Konfliktbearbeitung sollten das vorhandene Knowhow stärker genutzt sowie die entsprechenden Methoden breiter eingesetzt werden. Ein zentrales Element ziviler Konfliktbearbeitung ist dabei immer, die Beteiligten mit ihren Interessen und Sichtweisen aktiv in die Suche nach Lösungswegen zu beteiligen. Für ihren Erfolg ist es zudem unabdingbar, von staatlicher Seite die von den Betroffenen erarbeiteten Vorschläge zur Konfliktbearbeitung und zur Beseitigung der Konfliktursachen zu berücksichtigen und ernst zu nehmen.

Kooperation und zivile Konfliktbearbeitung weltweit!

Um den Zusammenhalt in der Welt ist es nicht gut bestellt. Viele Krisen verschärfen sich, nationaler Egoismus und kriegerisch ausgetragene Konflikte nehmen zu. Bemühungen um intensivere Kooperationen, Versöhnung, Abrüstung und eine Stärkung internationaler Institutionen wie den Vereinten Nationen haben es schwer. Die neue Koalitionsregierung will sich zwar weltweit für mehr Kooperation und Abrüstung einsetzen, doch es ist mehr als enttäuschend, dass in den Koalitionsvereinbarungen viel über die Bundeswehr und deren Aufrüstung geschrieben steht, der Zivile Friedensdienst (ZFD) hingegen noch nicht einmal Erwähnung findet. Dieses staatlich finanzierte Instrument zur zivilen Konfliktbearbeitung geht auf eine vor 30 Jahren als Konsequenz aus dem damaligen Jugoslawienkrieg gestartete zivilgesellschaftlich und kirchlich getragene Initiative zurück. Bei allen Fortschritten und verbesserter finanzieller Ausstattung des ZFD, die es seit seiner Gründung gab, fehlt offenbar weiterhin der politische Wille, Maßnahmen der Krisenprävention und der zivilen Konflikttransformation Vorrang vor einem militärischen Sicherheitsdenken einzuräumen.

Ursachen des Unfriedens politisch bekämpfen

Angesichts der massiven Fehlentwicklungen weltweit, von der Umweltzerstörung bis zur erneut zunehmenden Armut in vielen Ländern der Welt, ist eines offensichtlicher denn je: Es kann nicht so weitergehen wie bisher. Die Aufrüstung muss beendet, die soziale Ungerechtigkeit als Hindernis für den gesellschaftlichen Zusammenhalt massiv abgebaut und die Ursachen der Klimakrise müssen zeitnah bekämpft werden. Es braucht einen breit getragenen Ruf nach einem „Halt“, einem „so nicht mehr“ – und ein anderes Handeln.

Progressive soziale Bewegungen verbinden ihr Handeln für eine bessere Welt mit einer vielfältigen, offenen und demokratisch strukturierten Gemeinschaft der Aktiven. Die (neuere) Friedensbewegung ist Anfang der 1980er Jahre als Protestbewegung gestartet. Millionen Menschen haben sich Initiativen angeschlossen oder neue gegründet und angesichts der damaligen nuklearen Aufrüstung laut „Halt“ gerufen. Die Verbindung kommt in den letzten beiden Strophen des bekannten Liedes „Sieben Tage lang“ der niederländischen Musikgruppe Bots, deren Texte nach einem Auftritt beim Festival „Rock gegen Rechts“ im Juni 1979 auch ins Deutsche übersetzt wurden, beispielhaft zum Ausdruck: Jetzt müssen wir streiten, keiner weiß wie lang. Ja für ein Leben, ohne Zwang. Dann kriegt der Frust uns nicht mehr klein. Wir halten zusammen, keiner kämpft allein. Wir gehen zusammen, nicht allein.“

Protest und Widerstand entfalten nur solidarisch mit anderen ihre Wirkung. Dabei sollte immer leitend sein, was gesamtgesellschaftlich und auch weltweit (weitgehend) ein Grundkonsens ist: die Einhaltung von Menschenwürde, die Nächsten- und auch Feindesliebe einschließt, die Bewahrung von Menschenrechten, von Partizipationsmöglichkeiten, gegenseitigem Respekt und demokratischen Regeln. Dafür ist unabdingbar: Pauschalisierung und Feindbilder sind kontraproduktiv und abzulehnen, die Diskriminierung Andersdenkender muss überwunden werden und destruktives „Rechthaben-Wollen“ ist alles andere als zielführend. Unrecht muss zwar als Unrecht und auch Täter*innen müssen benannt werden, aber „der Ton macht die Musik“. Gewalt, Lügen oder Verleumdungen dürfen nicht Mittel zur Erreichung eines (angeblich) guten Zwecks werden, wie wir es insbesondere bei rechtspopulistischen Strömungen erleben.

Unsere Gesellschaft, ja die ganze Menschheit braucht dringend Zusammenhalt, damit sie überleben kann. Dafür bedarf ehrlichen Dialog und Verständnis füreinander; zivile, konstruktive Konfliktbearbeitung bietet dafür Methoden und Instrumente. Zugleich aber braucht es Protest, gewaltfreien Widerstand und politische Lobbyarbeit überall dort, wo soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung mit Füßen getreten werden. Beides, Zusammenhalt und der politische Streit, sind Kernanliegen der AGDF, ihrer Mitgliedsorganisationen und der Ökumenischen FriedensDekade mit dem Ziel, Frieden für alle nachhaltig zu gestalten.

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Jan Gildemeister ist Vorsitzender des Ökumenischen FriedensDekade e. V. und Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) mit Sitz in Bonn

 

Ausschreibung Aktionswettbewerb zum Motto 2022 „ZUSAMMEN:HALT“

Um das öffentliche Interesse an der Ökumenischen FriedensDekade zu erhöhen und um ihre gesellschafts- wie kirchenpolitische Wirksamkeit zu stärken, suchen wir eine übergreifende Aktionsidee zur FriedensDekade im November 2022 unter dem Motto „ZUSAMMEN:HALT“.

Die Aktion soll von Gruppen und Gemeinden vor Ort umgesetzt werden können: Von Anstößen zu digitaler Aktivität über künstlerische Aktionsideen, vom Aufpeppen traditioneller Mahnwachen-Formaten bis zu Graswurzellobbying oder Unterschriftenaktionen. Der Aufruf zu der bundesweiten Aktion wird nach den Sommerferien an Beteiligte der FriedensDekade versandt und soll im November ein Höhepunkt der Aktivitäten während der Ökumenischen FriedensDekade sein.

Aus den eingegangenen Aktionsvorschlägen wählt das Gesprächsforum der Ökumenischen Friedensdekade eine Aktion als zentrales Aktionselement für die FriedensDekade 2022 aus. Zur Umsetzung der Aktion erstellt die FriedensDekade benötigtes Material und bietet dieses den Kirchengemeinden und Friedensgruppen an.

Für die ausgewählte Aktionsidee lässt die Ökumenische FriedensDekade dem/der Ideengeber/in ein Preisgeld in Höhe von 250 € zukommen.

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge!

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier als pdf-Datei.

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Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Berthold Keunecke
Tel.: 05221- 14 35 692
aktion@friedensdekade.de

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