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Autor: Thomas Oelerich

„Lebenssatt“ (von Dr. Dorothee Godel, Hannover)

Von  Dr. Dorothee Godel (Juni 2022)

Lebenssatt und alt zu sterben, das würde man eigentlich allen Menschen wünschen. So, wie es von Abraham berichtet wird: „Und Abraham verschied und starb in einem guten Alter, als er alt und lebenssatt war, und wurde zu seinen Vätern versammelt. Und es begruben ihn seine Söhne Isaak und Ismael in der Höhle von Machpela […]. Da ist Abraham begraben mit Sara, seiner Frau.“ (Gen 25,8-10)

Alt und lebenssatt sterben zu dürfen – was für ein Segen. Das Leben ausgekostet in seiner gottgeschenkten Fülle, mit dem ein oder anderen Belastenden, alles in allem aber mit großer Zufriedenheit. Das wäre eigentlich allen Menschen zu wünschen. Die Wirklichkeit – wir wissen es alle – sieht oft anders aus. Menschen in der Lebensmitte, junge Menschen, Kinder sterben: an Krankheiten, durch Unfälle, durch Gewalt. In der Ukraine sterben sie aufgrund des russischen Angriffskrieges gerade täglich: junge Leute, Alte, Kinder, schwangere Frauen und Familienväter – noch lange nicht lebenssatt.

Der Resignation nahe zermartern wir uns die Köpfe, was wir dagegen tun können. Waffen zur Verteidigung liefern, Wege des Dialogs offenhalten, Kosten-Nutzen-Rechnungen des Angreifers verändern.

Widerständig hoffend fragen wir uns aber auch, was wir dagegensetzen, was wir dagegenhalten können. Denn – auch wenn Hoffnung und Visionen vielfach nur belächelt werden – ohne Hoffnungsbilder, ohne Ziele kann man keine Perspektiven für eine gute Zukunft entwickeln und scheinbar unüberwindbaren Realitäten – Krieg, Zerstörung, Angriffen auf die Menschlichkeit – etwas entgegensetzen.

Wir müssen uns also auf die Suche machen. Auf die Suche nach Bildern, Zielen, Visionen oder Hoffnungen, die wir der Realität des Krieges in der Ukraine entgegensetzen können: Wie kann und soll die Welt aussehen, auf die wir zu-hoffen und zu-leben?

Für mich gehört zu diesen Bildern und Zielen diese große alte Hoffnung und Vision: dass Menschen – alle Menschen – alt und lebenssatt sterben können: Das Leben ausgekostet in seiner gottgeschenkten Fülle, mit dem ein oder anderen Belastenden, alles in allem aber mit großer Zufriedenheit.

Das setzt ein friedliches, nachbarschaftliches menschliches Miteinander voraus. Statt Feindbildern und Eroberungswahn: Ausgleich und Versöhnung. Gemeinsam verantwortete Sicherheit und Frieden. Verlässlicher Zusammenhalt über Verletzungen und Grenzen hinweg.

In Blick auf die Ukraine scheint das in weiter Ferne. Und doch möchte ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass all das eines Tages auch wieder für die Menschen in der Ukraine möglich sein wird. Ein Detail der Beschreibung des Begräbnisses Abrahams lässt mich da besonders hoffen: Isaak und Ismael – die beiden gegensätzlichen, konkurrierenden, gegnerischen Söhne – begraben den alt und lebenssatt gestorbenen Vater gemeinsam, offensichtlich in Trauer und Gedenken vereint.

OKR.in Dr. Dorothee Godel, Theologische Referentin für Fragen öffentlicher Verantwortung im Kirchenamt der EKD in Hannover, Mitglied im Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade

 

Führen Waffenlieferungen zum Frieden? Hilfreiche Lesetipps für eine notwendige Debatte

In der medialen Debatte wird kaum noch Zweifel an der Notwendigkeit der Lieferung von Waffen an die Ukraine geäußert. Wer Zweifel formuliert, wird häufig als „Friedensspinner*in“ abgekanzelt. Doch bringen Waffenlieferungen wirklich Frieden oder forcieren sie nur die Eskalation des Krieges und erhöhen die Zahl der Opfer?

Es ist an der Zeit, diese Frage zu stellen. Dazu braucht es Argumentationshilfen, die wir Ihnen anbieten möchten. Über Aktionen des nichtmilitärischen zivilen Widerstands in der Ukraine lesen wir in den Nachrichten kaum. Aber es gibt sie, wie die foglenden Leseempfehlungen zeigen. Die Beiträge erläutern darüber hinaus verständlich das Konzept zivilen Widerstands und diskutieren seine (mögliche) Wirksamkeit in der Ukraine.

Hier finden Sie interessante Veranstaltungen und Artikel, die sich mit der Frage

Ziviler Widerstand in der Ukraine

Kurz und leicht verständlich:
Die Friedensforscherin Véronique Dudouet von der Berliner Berghof Foundation im Interview mit der taz.

Friedensforscherin über den Ukrainekrieg: „Ziviler Widerstand ist effektiver“ – taz.de

Ausführlich und Analytisch:
Der Politologe und Vorstand des Bund für Soziale Verteidigung Ulrich Stadtmann schreibt über das Thema in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Wissenschaft und Frieden.

Nicht anerkennen, nicht kooperieren – Wissenschaft & Frieden (wissenschaft-und-frieden.de)

 

Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben

Die Friedensforscherin Dr. Martina Fischer (Brot für die Welt) erklärt ausführlich die Geschichte des Konflikts und zeigt Ansätze zur Beendigung des Krieges und langfristigen Einhegung des Konflikts auf. Der Beitrag ist in einem Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung erschienen. Dort finden Sie weitere Reflexionen über die Ursachen, den Verlauf und die Folgen von Russlands Krieg gegen die Ukraine 2022.

Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben | bpb.de

 

Sehenswerte Aufzeichnung: Wie weiter nach dem russischen Überfall auf die Ukraine?

Wie geht es weiter nach dem völkerrechtswidrigen russischen Überfall auf die Ukraine? Sind die nun beschlossenen Aufrüstungsmaßnahmen in Deutschland und Europa und die weitere Ausdehnung der NATO die richtigen Schritte? Oder sind ganz andere Maßnahmen nötig, um ein sicheres Haus Europa zu begründen?

Diese Fragen diskutierten der langjährige UN-Korrespondent der taz, Andreas Zumach, Peter Meiwald vom Hilfswerk Misereor und Katrin Beckedorf aus dem Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen am 1. Mai in Oldenburg auf Einladung der Werkstatt Zukunft. Die rund 90-minütige Aufzeichnung dieser Diskussionsveranstaltung ist wirklich sehenswert.

https://youtu.be/SW4dQSahMGw

 

“Solidarität mit der Ukraine” Reflexionen über einen omnipräsenten Begriff

Dr. Marcel Vondermaßen und Cora Bieß vom Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften an der Uni Tübingen beobachten in der aktuellen Debatte zur Ukraine eine Entleerung für den Begriff der Solidarität. Denn unter dem Begriff würden aktuell Verständnisse subsummiert, die einander widersprechen. Ein bestimmtes Verständnis von (militärischer) Solidarität werde massiv mit finanziellen Mitteln unterstützt, während andere (zivile) finanziell schlechter gestellt werden.

Außerdem geben die Autor*innen zu bedenken, dass unsere Solidarität selektiv ist. Die Opfer anderer aktueller Krieg in Syrien, im Jemen oder in Äthiopien erfahren deutlich weniger Solidarität. Selektive Solidarität hätte sich auch an der EU-Außengrenze zur Ukraine gezeigt, indem zum Beispiel vorrangig weißen Frauen und Kindern Zugang gewährt wird. Sie plädieren für eine „radikale Opferperspektive“ für den Solidaritätsbegriff.

Solidarität mit der Ukraine | Universität Tübingen (uni-tuebingen.de)

 

Noch mehr Lesestoff: Neue Ausgabe der Zeitschrift Wissenschaft & Frieden

Wissenschaft & Frieden ist die führende interdisziplinäre Wissenschaftszeitschrift für Friedensforschung, Friedenspolitik und Friedensbewegung. Die aktuelle Ausgabe enthält eine Reihe lesenswerter Artikel zum Krieg gegen die Ukraine und seine Folgen. Einige Beiträge sind auf der Seite freigeschaltet, wer das ganze Heft lesen möchte, kann es dort bestellen.

Ausgabe 2/2022 Kriegerische Verhältnisse (wissenschaft-und-frieden.de)

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Die Lesehinweise hat das Forum Ziviler Friedensdienst (forumZFD) zusammengetragen 

Ein Stein auf meinem Herzen (von Berthold Keunecke, Herford)

Ein Stein auf meinem Herzen. Der Krieg in der Ukraine belastet mich, auch wenn ich das Geschehen jetzt oft genug verdränge.

Jeden Tag die Bilder von Zerstörung, von entwurzelten Menschen, von Trauer und Leid im Fernsehen – so oft verbunden mit der Meinung: Wenn wir mehr Waffen liefern, wird es besser. Das Vertrauen, dass die Waffen Seite Frieden bringen, wenn sie von der richtigen Seite eingesetzt werden, scheint übermächtig. Jeden Tag Karfreitag. Und dann mein Wissen: Auf dieser Stufe der Eskalation können die direkt Konfliktbeteiligten nicht mehr zurück. Sie haben konfliktpsychologisch keine andere Möglichkeit mehr, als auf Eskalation zu drängen, bis zum Untergang. Dem eigenen, des anderen oder – wahrscheinlich – von beiden. Gemeinsam in den Abgrund heißt die letzte der Konfliktstufen nach Prof. Friedrich Glasl. Da wir gerade Kriegspartei werden, stecken wir mit drin. Wir hoffen alle, dass der verrückte Putin nicht so verrückt ist, dass er Atomwaffen einsetzt, wenn seine anderen militärischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Das ist schon kein Stein mehr auf meinem Herzen, es ist ein Felsbrocken.

Aber der Stein ist ins Rollen gekommen. Zu Ostern scheint ein Licht im dunklen Grab. Engelsgleiches Licht. Unwirklich, aber da. Jedes Gespräch, bei dem ich spüre, dass auch noch anderen Menschen so denken wie ich, macht mir Mut. Ein Irrsinn, zu glauben, dass das in Washington, in Kiew oder in Moskau ankommen könnte. Aber trotzdem. Es brennt ein kleines Licht.

„Brannte unser Herz nicht vor Begeisterung, als er unterwegs mit uns redet und uns die Heilige Schrift erklärte?“ Das sagen die Emmausjünger. Sie sind Jesus begegnet. Sie sind mit ihm gegangen. Er hat ihnen erklärt, dass das Leid seinen Sinn hat – den Sinn, dass das Leid beendet wird. Durch die Kraft der Liebe. Weil die Liebe letztlich stärker ist.  Er war bei ihnen. Sie haben es nur nicht gemerkt. Brannte nicht mein Herz, als ich von meinen Sorgen erzählte? Brannte nicht mein Herz, als ich hörte, wie Russlanddeutsche sagen: Wir sind doch eigentlich Brüder in Russland und der Ukraine?  Brannte nicht mein Herz, als ich zufällig in einem Büro über meine Sorgen sprechen konnte und auf so viel Verständnis stieß?

Wenn wir zusammenkommen, wenn wir einander zuhören, wenn wir die Liebe anstatt der Gleichgültigkeit gegenüber den Kollateralopfern wirken lassen – dann kommt der Stein ins Rollen, dann brennt ein kleines Licht.

Gott, lass du dein Osterlicht leuchten unter uns – schenkt uns den Mut der Liebe angesichts des Leids und der Gewalt. Gib uns die Kraft, zusammen „Halt“! zu sagen.  Amen.

Berthold Keunecke, Ev.-Luth. Emmauskirchengemeinde, Herford, Mitglied im Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade

„Schwerter zu Pflugscharen!“ (von Pfarrer Volker Mihan, Herrnhuter Brüdergemeine Neugnadenfeld)

Liebe GN-Leserinnen und -leser,

1958 erschuf der sowjetische Bildhauer Jewgeni Wutschetitsch für die Tretjakow-Galerie in Moskau eine drei Meter große Bronzeskulptur: Ein kräftiger Mann, der ein Schwert zu einer Pflugschar umschmiedet. Ein Kriegsgerät zu einem Werkzeug, das man für die Erzeugung von Lebensmitteln braucht. Heute würde er wahrscheinlich dafür vom Putin-Regime inhaftiert werden …

Vor 63 Jahren schenkte Nikita Chrustschow diese Skulptur „Schwerter zu Pflugscharen“ der UNO. Mitten im Kalten Krieg nähten wir Jugendliche uns in der DDR diese Abzeichen an unsere Parkas, um damit gegen die Aufrüstung zu protestieren. Unsere LehrerInnen und Parteifunktionäre zwangen uns, sie abzutrennen. Das taten wir zwar, markierten aber die Stellen am Arm auffällig mit einem gelben Rand aus Farbe, so dass alle wussten: Hier gehörte mal was dran… Die Textilaufnäher wurden damals bei der Firma „Dürninger“ im sächsischen Herrnhut an der Zensur der DDR vorbei gedruckt und zum Symbol der Friedens- und Abrüstungsbewegung in Ost und West angesichts drohender Stationierungen von Raketen auf deutschem Boden.

Micha 4,3: „Er wird Recht schaffen zwischen vielen Völkern und mächtige Nationen zurechtweisen bis in die Ferne. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern. Sie erheben nicht mehr das Schwert, Nation gegen Nation, und sie erlernen nicht mehr den Krieg.“

Niemals hätte ich gedacht, dass diese Worte und dieses Symbol noch einmal in unserer Zeit so drängend wichtig werden sollten. Es zeigt, dass wir niemals fertig sind mit dem „Umschmieden“ von lebensfeindlicher Gewalt in lebensdienliche Kooperation, die nicht mehr mit Drohungen und Rüstung abgesichert werden muss.

Spätestens jetzt, mit Bildern weinender Kinder und naherückender Panzer vor Augen, ist klar: wirklicher Friede entsteht niemals durch den Versuch der Absicherung mit Abschreckung.

Friede kommt allein dadurch, dass wir auf alle Sicherungen verzichten und Frieden wagen lernen.

Das Lernen von Frieden ist uns noch lange nicht in Fleisch und Blut übergegangen – ganz gleich, ob bei dem Propheten Micha, im Kalten Krieg zwischen Ost und West, in den Konflikten und Ungerechtigkeiten zwischen Nord und Süd und jetzt wieder angefacht durch wahnsinnige Machthaber in Russland. Immer leiden auf allen Seiten Menschen im Krieg.

Mag sein, dass wir jetzt erst einmal sichern müssen, dass nicht noch mehr Unheil und Elend entsteht. Mag sein, dass Sanktionen und Waffenlieferungen Despoten und ihr Gefolge stoppen müssen, die unser bisheriges Versagen erst so mächtig gemacht haben.

Aber für alle Zukunft: Friede kann nur gelernt und gewagt werden! Alle miteinander – jenseits jeglicher Grenzen. Das ist unsere gewaltige Aufgabe, nie zu vergessendes Gebot und keine offene Frage, die man diskutiert. In Gottes Armen sind niemals Waffen zu finden.

Wort zum Sonntag vom 2. April, erschienen in der Grafschafter Nachrichten (GN)

(Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Pfarrer Volker Mihan, Herrnhuter Brüdergemeine Neugnadenfeld)

Golgatha 2022 – ukrainische Passion (von Peter Herrfurth, Magdeburg)

Golgatha 2022 – ukrainische Passion

Kreuze säumen die Straße. Soldaten patrouillieren davor. Frauen und Kinder stehen da und weinen. Der Himmel verdunkelt sich. Ein Beben geht durchs ganze Land. Der Vorhang zerreißt. Es riecht nach Tod. Golgatha wohin man schaut: in Bucha, Mariupol, Odessa, Kiew, Charkiw und in vielen Orten der Ukraine. Es ist Karfreitag. Schon seit Wochen.

Die Kreuze sind Panzerkreuze. Sie wurden rasch aus Stahlträgern zusammengeschweißt. Frauen und Kinder verlassen ihre Heimat zu Millionen. Heimkehr auf lange Zeit ungewiss. Der Himmel verdunkelt sich im Qualm der brennenden Häuser, Panzer und Industrieanlagen. Es stinkt zum Himmel.

Der hohe Priester in Moskau feiert indessen fromm Gottesdienst, statt den Mund aufzumachen – oder wenigstens zu weinen über das unermessliche Leid der Kinder Gottes. Putin wäscht seine Hände in Unschuld wie einst Pilatus – und befiehlt bereits den nächsten Angriff.

Ostern ist weiter weg als drei Tage. Der Frieden begraben. Leben zerstört.

Jetzt zeigen Nachbarn ZUSAMMEN:HALT. Ungezählte Hilfskonvois hatten sich auf den Weg gemacht. Menschen haben Material und Geld gesammelt, Wohnungen bereitgestellt, Feldbetten aufgebaut, Getränke verteilt. Sie helfen bei Behördengängen, geben Sprachkurse, treffen sich zu Friedensgebeten, spielen mit den Kindern und zeigen: ласкаво просимо – Herzlich willkommen! Lauter kleine österliche Hoffnungszeichen.

ZUSAMMEN:HALT heißt miteinander auszuhalten. Heißt gemeinsam den Krieg zu verdammen, zu demonstrieren: „Krieg darf nach Gottes Willen nicht sein – um der Menschen willen!“

Ostern ist nicht, wenn der Ölpreis fällt und die Regale wieder voll sind, sondern wenn die Waffen schweigen und die Truppen abmarschieren. Wenn der Schutt beseitigt wird und die Menschen in ihre Heimat zurückkehren können. Wenn das Leben aller als heilig geachtet wird.

Peter Herrfurth, Landesjugendpfarrer in Magdeburg, MItglied im Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade

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